Das Glück der Stille…


… das finde ich immer wieder in der Umgebung nahe dem Tennengebirge und in den schroffen Hängen und Wegen selbst. Denn nirgendwo sonst, nicht einmal an den Stränden Portugals oder den Höhen Kolumbiens, konnte ich bisher so unglaubliche Ruhe finden, wie unter dem Schutz der imposanten Berge und der
umliegenden, ein wenig sanfteren Hügel. In einer ruhigeren Region, die selbst nur wenig berührt wird vom Tourismus und der Hektik der Stadt und Ausgangspunkt ist für die teilweise wunderbarsten Wanderungen und Touren, die man sich sowohl in Winter- als auch Sommerzeit nur so erträumen kann, kommt es regelmäßig zu einem bedächtigen ruhigen Ein- und Ausatmen und die Stille, die am Morgen nahe der Berge immer herrscht, ist wie Balsam für die Seele. Mächtige, schroffe Massive, die jeglichen Ausblick in alle Richtungen prägen und bereits bei der Anreise in der Ferne lässt sich das ikonische Ausmaß der Bischofsmütze erahnen.

Die Jahreszeiten selbst bestimmen oft den Alltag und die Zeit scheint ein wenig langsamer zu verrinnen, es wird mit mehr Bedacht gelebt und die Natur selbst erobert sich eines jeden Herzens Teil ein wenig zurück. Die Stille, die Andacht und die eigene Präsenz in ebendieser einfachen von der Natur bestimmten Umgebung begleiten einen sowohl bei Wanderungen, als auch bei Skitouren und schicken mich immer wieder in einen Kurzurlaub. Somit dürften diese Zeilen hier ein kleines Liebesbekenntnis sein, quasi für den kommenden Valentinstag.

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