Portugal – Meer, Wind und raue Klippen

Der Süden ruft mich regelmäßig zu sich. Primär ruft eigentlich das Meer. Laut und unaufhörlich. Dieses Jahr haben wir uns dem Ruf gefügt und laut geantwortet, indem wir unseren bereits länger geplanten Trip nach Portugal angetreten sind. Für 10 Tage durften wir in diesem Kleinod des europäischen Festlands verweilen: zuerst je zwei Tage in den berauschenden Städten Porto und Lissabon, anschließend führte uns unser Weg weiter gen Süden, an die allseits wegen ihrer atemberaubenden Schönheit bekannten Algarve.

Hier schlugen wir in einem bezaubernden Hostel in Lagos unsere Zelte auf, welches fünf Tage lang als Ausgangspunkt für die Erkundung der Küste und des Hinterlandes diente. Von Lagos aus erkundeten wir die Wildheit und stürmische Schönheit der allen am Atlantik liegenden Küstenabschnitten inne zu wohnen scheint. In all ihrer Intensität entfalteten sich entlang unserer Rout rau, felsige Klippen, die den Blick auf teilweise nur über den Meeresweg erreichbare unberührte Strände freigaben.

Der Moment, der unglaublichen Erwartung eines Sonnenaufganges, welcher sich über von der salzigen Meeresluft erfüllten Wogen langsam entfaltete, dürfte an der Küste der Ponte da Piedade einer der vollkommensten Reisemomente dieses Jahres sein.   Entlang des teilweise relativ instabilen Klippenabschnittes muss mit viel Vorsticht agiert werden, ein jeder Schritt mag wohl überlegt sein. Mit ein bisschen Geschick, einer warmen Windjacke und vor allem der Bereitschaft, sehr früh aufzustehen, durfte ich die beigefügten Aufnahmen von diesem Urlaub mit nach Hause nehmen.

Auf unserem Rückweg ergab sich uns noch die Möglichkeit in dem bezaubernden Städtchen Sintra einen kurzen Stop einzulegen und eine wahre architektonische und Kulturgeschichtliche Perle zu bestaunen: Den Palácio de Monserrate. Mit einer Mischung aus botanischer Begeisterung angelegter Kunstgärten und einem ehemaligen Palazzo, der gänzlich von arabischer Architekturelemente inspiriert war, durften wir diesen letzten Tag in Portugal noch einmal in voller Verzauberung verbringen. 

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