Wer ist eigentlich dieses Wildkind…

…und wer macht hier eigentlich die Fotos? Fragen, die öfter als man meinen möchte in meinem Mail-Eingang landen, zu ergänzen mit: Was machst du eigentlich genau? Seit wann bist du ein Wildkind und wieso eigentlich dieser Name?

Nach mehreren Monaten unablässigen Arbeitens und einer aktuellen Welle an Anfragen und vielen privaten Aufgaben, habe ich mir gedacht, dass es tatsächlich einmal an der Zeit wäre, kurz zu erzählen, wer eigentlich hinter der Marke Wildkind steht. Denn tatsächlich handelt es sich im Fall von “Wildkind” um eine Marke, die ich vor knapp 8 Monaten gegründet habe um einen treffenderen Begriff für meine Arbeit als Fotografin und Illustratorin zur Verfügung zu haben. Mit meinem Namen an sich wollte ich einfach nicht arbeiten, da es mir besonders wichtig war, etwas nach außen zu kommunizieren, das für mich ganz selbstverständlich ist: Mein Leben passiert draußen. Nicht nur, wenn ich zum Fotografieren im Outdoor-Bereich unterwegs bin, sondern immer. Egal ob auf Ski, am Seil oder sonst irgendwie: 3 bis 4 Mal in der Woche muss ich irgendwie am Berg sein – Minimum. Aufgrund meiner Leidenschaft für alles, das sich in der Natur abspielt und für verschiedene “wilde” Sportarten und der Tatsache, dass in meinem Körper das Herz einer Gatschprinzessin schlägt, schien es mir nur passend, diesen Namen zu wählen. Außerdem beschreibt das kleine und kurze Adjektiv “wild” hervorragend all das, das ich nunmal bin: relativ laut, unverschämt ehrlich und durch pure und wilde Leidenschaft mit meiner Arbeit verbunden. Sensibilität mit inbegriffen, was manchmal eine Schwäche sein mag, oft aber auch von Kunden geschätzt wird.

Was ist das eigentlich für ein Logo? Das kleine Logo über meinem Namen, ein kleiner Berg, der meiner Fantasie entsprungen ist, soll meine zweite Leidenschaft mit meiner Passion für die Fotografie in Verbindung bringen. Ich liebe es, analog zu arbeiten, d.h. neben der Arbeit im digitalen Bereich, zücke ich gerne Bleistift, Inkpen und Co.

Zur Fotografie bin ich vor knapp 11 Jahren gemeinsam mit meinem Vater gekommen, der ebenfalls als Fotograf arbeitet. Von ihm und vielen anderen lieben Menschen durfte ich Grundlegendes und Spezielles über die Fotografie und Grafik lernen. Dieses Ein-Personen-Unternehmen, wie es heute existiert, gäbe es ohne viel Unterstützung von Mentoren, Familie und Freunden nicht. Erst all jene, die mir immer wieder Mut zugesprochen haben, die Fotografie, das Illustrieren und Texten nicht mehr nur für mich selbst zu machen, sondern mit meiner ganz eigenen Art und Weise mit den vielen schweren Aufgaben, mit denen sich meine Familie oft konfrontiert sah, auch im beruflichen Umzusetzen. Oft wird mir gesagt, dass viel Sensibilität in meiner Arbeit liegt. Ich hoffe, dass das stimmt. Den egal was ich mache, ich mache es vor allem, weil ich mir beweisen will, dass ich meinen Output nicht als Arbeit sehe, sondern als Ausdruck. Dies gilt vor allem für meine freien Arbeiten. Genauso gerne arbeite ich aber auch im Team, mit fantastischen Grafikern, anderen Fotografen, Agenturen, MUAs und Models. Einfach weil ich den Austausch so unglaublich liebe. Jeder sieht die Welt ein bisschen anderes und das ist gut so. Ebendiese verschiedenen Blickwinkel eines gesamten Teams in einer Aufnahme festzuhalten, das ist die wahre Aufgabe eines Fotografen.

Schlussendlich ist Kunst für mich aber vor allem eines: Das, was mich antreibt, jeden Tag weiterzumachen.

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